Schlagwort-Archiv: Verhaltensökonomie

Blind Spots prägen die Entscheidungsfindungen von Donald Trump, im Weißen Haus wächst der Widerstand

c Xaver Klaussner / Fotolia.com

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Vor einem Jahr habe ich einen Blogbeitrag über Donald Trumps Blind Spots verfasst, der auch als Gastkommentar in der Tageszeitung Die Presse erschienen ist. Was ich damals geschrieben habe, scheint sich inzwischen immer mehr zu bestätigen. Erst vor wenigen Tagen haben die New York Times einen anonymen Gastbeitrag abgedruckt, laut dem sich interner Widerstand gegen den US-Präsidenten formiert und Schlimmeres verhindert werden soll. Laut Zeitung handelt es sich bei dem Verfasser um einen hochrangigen Mitarbeiter im Weißen Haus, der jedoch anonym bleiben will.

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Wer vertraut, wird belohnt – der Verhaltensökonom Michael Kosfeld sprach bei VBEN über „Vertrauen als Schmiermittel für Wirtschaft und Gesellschaft“

023_20180911Kooperationen sind gut und wichtig, können aber nur zustande kommen, wenn die Beteiligten einander mit Vertrauen begegnen. Wie gut die Chancen dafür stehen, dass das auch belohnt wird, und wie sehr Menschen überhaupt in der Lage sind zu vertrauen, zeigt Michael Kosfeld, Direktor des Frankfurter Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung, mit seiner Arbeit.

Am 11. September sprach der Verhaltensökonom beim Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) über „Vertrauen als Schmiermittel für Wirtschaft und Gesellschaft“.

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VBEN | tbd

Wie viel Regulierung braucht die Gesellschaft? Gerhard Fehr und Martin Kocher bei VBEN über „Sucht, Verlangen und Freiheit“

Bedeutet es wirklich Freiheit, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort eine Zigarette anzünden zu dürfen? Oder macht es uns im Gegenteil nicht erst recht unfrei, wenn wir unserem Verlangen relativ einfach nachgeben können? Das in Österreich spätestens seit dem Kippen des allgemeinen Rauchverbots in der Gastronomie wieder sehr heiß diskutierte Thema Rauchen stand im Mittelpunkt des letzten Treffens des „Vienna Behavioral Economics Network“ am 5. Juni 2018 im Haus der Industrie am Wiener Schwarzenbergplatz.

Unter dem Titel „Sucht, Verlangen und Freiheit“ stellten Martin Kocher (Leiter des Instituts für Höhere Studien IHS) und Gerhard Fehr (CEO und Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners) vor allem die schwierige Balance zwischen individueller Freiheit und regulativer Eingriffe, mit denen die Folgekosten des Rauchens minimiert werden sollen, in den Mittelpunkt der von NEWS-Chefredakteurin Esther Mitterstieler moderierten VBEN-Diskussion.

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Nachschau: Bertil Tungodden über Fairness

Darüber, was Menschen als fair oder unfair empfinden und was das für einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat bedeutet, sprach der norwegische Verhaltensökonom Bertil Tungodden am 25. April 2018 in Wien. Das „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) hatte den Wissenschafter eingeladen, dem Publikum in seiner Keynote seine Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld zu präsentieren. Eine Einladung, der der Professor an der Norwegian School of Economics und Co-Direktor der Forschungsgruppe „The Choice Lab“ sehr gerne nachkam.

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Wie man Menschen motiviert – und wie nicht

In seiner Keynote bei der Academy of Behavioral Economics 2018 am GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) in Kooperation mit FehrAdvice & Partners am 25. Jänner in Zürich zeigte der Verhaltensökonom Dan Ariely mit drei Beispielen, wie Menschen sich zu besseren Entscheidungen motivieren lassen.

So stellte Ariely die von ihm entwickelte, mit einer App gekoppelte Waage „Shapa“ vor, die das Gewicht in Spektren anzeigt. Das und indem das Feedback nicht täglich, sondern über einen längeren Zeitraum passiert, wirkt sich laut Studien positiv auf das Wohlbefinden und eben auf das Gewicht der Probanden aus – nach dem Motto „ Wenn nichts Schlimmes passiert, sind das gute News.“ Mehr über „Shapa“ gibt es hier.

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Nicht Übung, sondern Experimente machen den Meister

Wer in der Businesswelt zu neuen Lösungen kommen, muss eine Struktur schaffen, in der Experimentieren zur Norm wird, sagte Gerhard Fehr von FehrAdvice & Partners bei der Academy of Behavioral Economics am Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) im Jänner 2018. Während das vor allem für die großen Player und Digital Onlys längst Standard ist, ortet er bei den meisten Unternehmen viel Aufholbedarf.

Ein Plädoyer für eine neue Experimentierkultur hielt Gerhard Fehr, CEO von FehrAdvice & Partners, beim Symposium bei der Academy of Behavioral Economics 2018 am GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) Ende Jänner. Unternehmen, die erfolgreich mit Digitalisierung umgehen, würden außerordentlich viele Experimente durchführen, vor allem die großen Player und Digital Onlys. Spitzenreiter ist Facebook mit mehr als 100.000 Experimenten jährlich – sogar noch weit vor Google oder P&G mit jeweils 7.000 Experimenten.

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Feedback in einer digitalen Welt

Sobald wir soziale Normen mit gezieltem normativen Feedback koppeln, kurbeln wir das kooperative Verhalten an, sagte der Verhaltensökonom Ernst Fehr bei der Academy of Behavioral Economics 2018, welche vom Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in Kooperation mit FehrAdvice & Partners Ende Jänner ausgerichtet wurde. Die Digitalisierung bietet dafür ganz neue Chancen.

Nach dem Meeting bleiben wieder einmal Kaffeehäferln und Essensreste am Tisch zurück? Für den Papierstau im Drucker fühlt sich wie so oft niemand verantwortlich? Beim Lösen der Teamaufgabe lehnen sich die üblichen Verdächtigen zurück und lassen andere arbeiten? Unkooperatives Verhalten ist nicht nur ärgerlich, sondern schadet allen und kann sogar die Reputation eines Unternehmens gefährden.

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Wien - VBEN | Andrew Oswald: Happiness and Work

Was Mitarbeiter glücklich macht – Andrew Oswalds Keynote „Happiness and Work“ beim VBEN-Treffen

Beim VBEN-Netzwerktreffen im November sprach der Glücksforscher Andrew Oswald darüber, warum glückliche Mitarbeiter produktiver sind – und was sie dafür brauchen.

Beim siebten Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) gingen wir der Frage nach, was Menschen im Job glücklich macht und wie sich das auswirkt. Rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten am 14. November in einem Hörsaal der Arbeiterkammer Wien der Keynote des Glücksforschers Andrew Oswald, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Warwick.

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Doppelseite Forbes-sept-2017_Fehr Story-1

„Fehr mal drei“ im Forbes Magazin

Meine beiden Brüder Ernst und Gerhard Fehr und mich eint nicht nur unser Elternhaus, sondern auch ein ganz großes Thema: die Verhaltensökonomie. Dazu gaben wir dem Forbes Magazin ein gemeinsames Interview.

fehrmaldrei 1154 _ c FORBES David Višnjić„Fehr mal drei“ lautet der Titel des Interviews im Forbes Magazin, für das der Journalist Klaus Fiala meine beiden Brüder Ernst und Gerhard und mich zum Gespräch bat. Für uns war es eine tolle Gelegenheit, zu Dritt über unser großes gemeinsames Thema, die Verhaltensökonomie, zu sprechen.

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Wie groß ist Ihr Blind Spot?

Wer seinen Blind Spot kennt, kann ihn verkleinern und dadurch die Qualität seiner Entscheidungen maßgeblich verbessern. Haben Sie schon einmal überlegt, wie groß Ihr persönlicher Blind Spot ist?

Jeder Mensch, jedes Unternehmen und jede Organisation hat einen Blind Spot, einen „blinden Fleck“, der rationale Entscheidungen verhindert. Denn Blind Spots bewirken, dass wir Dinge nicht so sehen, wie sie sind, daher von falschen Voraussetzungen ausgehen und entsprechend handeln. In der Folge leidet die Qualität unserer Entscheidungen und das hat für Unternehmen oder Organisation genauso Auswirkungen wie auf das Individuum im privaten und beruflichen Bereich.

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