Schlagwort-Archiv: Verhaltensökonomie

Wien

Verhaltensökonom Matthias Sutter bei VBEN: „Geduld macht glücklicher“

Geduld, Selbstkontrolle oder Zielorientierung sind sehr wichtige Eigenschaften. Denn sie machen Menschen zufriedener und erfolgreicher. Geduldige Menschen erwerben mit höherer Wahrscheinlichkeit bessere Bildungsabschlüsse, verdienen mehr, neigen weniger zu Süchten und führen stabilere Beziehungen. Darüber, warum das so ist, und ob man Geduld auch noch im Erwachsenenalter erlernen kann, sprach der Verhaltensökonom Matthias Sutter in seiner Keynote am 7. November 2018 beim „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN).

Weiterlesen

Foto: Stefan Leopold

Interview: Michael Kosfeld über Vertrauen und Kooperation in der Tageszeitung „Der Standard“

Michael Kosfeld sprach am 11. September 2018 beim VBEN über „Vertrauen als Schmiermittel für Wirtschaft und Gesellschaft“. Im Zuge seines Aufenthalts gab der Verhaltensökonom der Tageszeitung „Der Standard“ ein ausführliches Interview zu seinen Erkenntnissen in Bezug auf Vertrauen und Kooperation in unserer Gesellschaft. Hier der Link zum Interview:

Verhaltensökonom: Frauen kooperieren bei Sympathie, Männer immer

Quelle: www.derstandard.at

 

Blind Spots prägen die Entscheidungsfindungen von Donald Trump, im Weißen Haus wächst der Widerstand

c Xaver Klaussner / Fotolia.com

c Xaver Klaussner / Fotolia.com

Vor einem Jahr habe ich einen Blogbeitrag über Donald Trumps Blind Spots verfasst, der auch als Gastkommentar in der Tageszeitung Die Presse erschienen ist. Was ich damals geschrieben habe, scheint sich inzwischen immer mehr zu bestätigen. Erst vor wenigen Tagen haben die New York Times einen anonymen Gastbeitrag abgedruckt, laut dem sich interner Widerstand gegen den US-Präsidenten formiert und Schlimmeres verhindert werden soll. Laut Zeitung handelt es sich bei dem Verfasser um einen hochrangigen Mitarbeiter im Weißen Haus, der jedoch anonym bleiben will.

Weiterlesen

043_20180911

Wer vertraut, wird belohnt – der Verhaltensökonom Michael Kosfeld sprach bei VBEN über „Vertrauen als Schmiermittel für Wirtschaft und Gesellschaft“

023_20180911Kooperationen sind gut und wichtig, können aber nur zustande kommen, wenn die Beteiligten einander mit Vertrauen begegnen. Wie gut die Chancen dafür stehen, dass das auch belohnt wird, und wie sehr Menschen überhaupt in der Lage sind zu vertrauen, zeigt Michael Kosfeld, Direktor des Frankfurter Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung, mit seiner Arbeit.

Am 11. September sprach der Verhaltensökonom beim Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) über „Vertrauen als Schmiermittel für Wirtschaft und Gesellschaft“.

Weiterlesen

VBEN | tbd

Wie viel Regulierung braucht die Gesellschaft? Gerhard Fehr und Martin Kocher bei VBEN über „Sucht, Verlangen und Freiheit“

Bedeutet es wirklich Freiheit, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort eine Zigarette anzünden zu dürfen? Oder macht es uns im Gegenteil nicht erst recht unfrei, wenn wir unserem Verlangen relativ einfach nachgeben können? Das in Österreich spätestens seit dem Kippen des allgemeinen Rauchverbots in der Gastronomie wieder sehr heiß diskutierte Thema Rauchen stand im Mittelpunkt des letzten Treffens des „Vienna Behavioral Economics Network“ am 5. Juni 2018 im Haus der Industrie am Wiener Schwarzenbergplatz.

Unter dem Titel „Sucht, Verlangen und Freiheit“ stellten Martin Kocher (Leiter des Instituts für Höhere Studien IHS) und Gerhard Fehr (CEO und Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners) vor allem die schwierige Balance zwischen individueller Freiheit und regulativer Eingriffe, mit denen die Folgekosten des Rauchens minimiert werden sollen, in den Mittelpunkt der von NEWS-Chefredakteurin Esther Mitterstieler moderierten VBEN-Diskussion.

Weiterlesen

Nachschau: Bertil Tungodden über Fairness

Darüber, was Menschen als fair oder unfair empfinden und was das für einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat bedeutet, sprach der norwegische Verhaltensökonom Bertil Tungodden am 25. April 2018 in Wien. Das „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) hatte den Wissenschafter eingeladen, dem Publikum in seiner Keynote seine Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld zu präsentieren. Eine Einladung, der der Professor an der Norwegian School of Economics und Co-Direktor der Forschungsgruppe „The Choice Lab“ sehr gerne nachkam.

Weiterlesen

Wie man Menschen motiviert – und wie nicht

In seiner Keynote bei der Academy of Behavioral Economics 2018 am GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) in Kooperation mit FehrAdvice & Partners am 25. Jänner in Zürich zeigte der Verhaltensökonom Dan Ariely mit drei Beispielen, wie Menschen sich zu besseren Entscheidungen motivieren lassen.

So stellte Ariely die von ihm entwickelte, mit einer App gekoppelte Waage „Shapa“ vor, die das Gewicht in Spektren anzeigt. Das und indem das Feedback nicht täglich, sondern über einen längeren Zeitraum passiert, wirkt sich laut Studien positiv auf das Wohlbefinden und eben auf das Gewicht der Probanden aus – nach dem Motto „ Wenn nichts Schlimmes passiert, sind das gute News.“ Mehr über „Shapa“ gibt es hier.

Weiterlesen

Nicht Übung, sondern Experimente machen den Meister

Wer in der Businesswelt zu neuen Lösungen kommen, muss eine Struktur schaffen, in der Experimentieren zur Norm wird, sagte Gerhard Fehr von FehrAdvice & Partners bei der Academy of Behavioral Economics am Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) im Jänner 2018. Während das vor allem für die großen Player und Digital Onlys längst Standard ist, ortet er bei den meisten Unternehmen viel Aufholbedarf.

Ein Plädoyer für eine neue Experimentierkultur hielt Gerhard Fehr, CEO von FehrAdvice & Partners, beim Symposium bei der Academy of Behavioral Economics 2018 am GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) Ende Jänner. Unternehmen, die erfolgreich mit Digitalisierung umgehen, würden außerordentlich viele Experimente durchführen, vor allem die großen Player und Digital Onlys. Spitzenreiter ist Facebook mit mehr als 100.000 Experimenten jährlich – sogar noch weit vor Google oder P&G mit jeweils 7.000 Experimenten.

Weiterlesen

Feedback in einer digitalen Welt

Sobald wir soziale Normen mit gezieltem normativen Feedback koppeln, kurbeln wir das kooperative Verhalten an, sagte der Verhaltensökonom Ernst Fehr bei der Academy of Behavioral Economics 2018, welche vom Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in Kooperation mit FehrAdvice & Partners Ende Jänner ausgerichtet wurde. Die Digitalisierung bietet dafür ganz neue Chancen.

Nach dem Meeting bleiben wieder einmal Kaffeehäferln und Essensreste am Tisch zurück? Für den Papierstau im Drucker fühlt sich wie so oft niemand verantwortlich? Beim Lösen der Teamaufgabe lehnen sich die üblichen Verdächtigen zurück und lassen andere arbeiten? Unkooperatives Verhalten ist nicht nur ärgerlich, sondern schadet allen und kann sogar die Reputation eines Unternehmens gefährden.

Weiterlesen