Wien

Verhaltensökonom Matthias Sutter bei VBEN: „Geduld macht glücklicher“

Geduld, Selbstkontrolle oder Zielorientierung sind sehr wichtige Eigenschaften. Denn sie machen Menschen zufriedener und erfolgreicher. Geduldige Menschen erwerben mit höherer Wahrscheinlichkeit bessere Bildungsabschlüsse, verdienen mehr, neigen weniger zu Süchten und führen stabilere Beziehungen. Darüber, warum das so ist, und ob man Geduld auch noch im Erwachsenenalter erlernen kann, sprach der Verhaltensökonom Matthias Sutter in seiner Keynote am 7. November 2018 beim „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN).

Es muss sich lohnen, zu warten

Der Grundstein dafür, nicht dem sofortigen Impuls zu nachzugeben, wird bereits in der frühen Kindheit gelegt, erklärte Sutter mit Blick auf die Forschungsergebnisse – wobei auch hier Geduld gefragt ist, denn wie der Verhaltensökonom darlegte, steht die Forschung bei diesem Thema erst am Anfang.

In jedem Fall könne man aber sagen, dass Verlässlichkeit ein wesentlicher Faktor ist: „Es muss sich lohnen geduldig zu sein und zu warten.“

 

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Alle Fotos: VBEN/APA-Fotoservice/Juhasz
Fotograf: Krisztian Juhasz

 

VBEN im Frühjahr 2019

Die nächsten Termine für Treffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) stehen bereits fest. Am 19. März 2019 wird Marie Claire Villeval mit einer Keynote zum Thema „Teamwork & Leadership“ zu Gast sein, am 22. Mai wird Klaus Wertenbroch zum Thema „Laziness and (mis)behavior – an evidence based approach for public and private interventions“ sprechen. Mehr dazu.

Infos und Anmeldung: vben.at