Kategorie-Archiv: Vienna Behavioral Economics Network

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Wie viel Regulierung braucht die Gesellschaft? Gerhard Fehr und Martin Kocher bei VBEN über „Sucht, Verlangen und Freiheit“

Bedeutet es wirklich Freiheit, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort eine Zigarette anzünden zu dürfen? Oder macht es uns im Gegenteil nicht erst recht unfrei, wenn wir unserem Verlangen relativ einfach nachgeben können? Das in Österreich spätestens seit dem Kippen des allgemeinen Rauchverbots in der Gastronomie wieder sehr heiß diskutierte Thema Rauchen stand im Mittelpunkt des letzten Treffens des „Vienna Behavioral Economics Network“ am 5. Juni 2018 im Haus der Industrie am Wiener Schwarzenbergplatz.

Unter dem Titel „Sucht, Verlangen und Freiheit“ stellten Martin Kocher (Leiter des Instituts für Höhere Studien IHS) und Gerhard Fehr (CEO und Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners) vor allem die schwierige Balance zwischen individueller Freiheit und regulativer Eingriffe, mit denen die Folgekosten des Rauchens minimiert werden sollen, in den Mittelpunkt der von NEWS-Chefredakteurin Esther Mitterstieler moderierten VBEN-Diskussion.

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Nachschau: Bertil Tungodden über Fairness

Darüber, was Menschen als fair oder unfair empfinden und was das für einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat bedeutet, sprach der norwegische Verhaltensökonom Bertil Tungodden am 25. April 2018 in Wien. Das „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) hatte den Wissenschafter eingeladen, dem Publikum in seiner Keynote seine Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld zu präsentieren. Eine Einladung, der der Professor an der Norwegian School of Economics und Co-Direktor der Forschungsgruppe „The Choice Lab“ sehr gerne nachkam.

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Speaker Bertil Tungodden

Fairness im Fokus: Bertil Tungodden war zu Gast beim VBEN

Was empfinden Menschen als fair oder unfair und welche Bedeutung hat das für einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat? Der norwegische Verhaltensökonom Bertil Tungodden forscht intensiv zu Fairness und ihren Auswirkungen, unter anderem mit seinem Centre of Excellence FAIR (Centre for Experimental Research on Fairness, Inequality and Rationality).

Am 25. April war Bertil Tungodden mit seiner Keynote „Fairness, Responsibility, and the Welfare State“ Speaker beim ersten diesjährigen Netzwerktreffen des Vienna Behavioral Economics Network (VBEN). Als „einen der interessantesten Leute auf diesem Gebiet“ stellte ihn Jean Robert Tyran, Vizerektor der Universität Wien, in seiner Begrüßung vor. Er bewundere die große Leidenschaft, mit welcher sich dieser der Thematik sowohl mit Laborexperimenten als auch mit Feldforschung widme und dabei immer noch mehr herausfinden wolle.

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Wien - VBEN | Andrew Oswald: Happiness and Work

Was Mitarbeiter glücklich macht – Andrew Oswalds Keynote „Happiness and Work“ beim VBEN-Treffen

Beim VBEN-Netzwerktreffen im November sprach der Glücksforscher Andrew Oswald darüber, warum glückliche Mitarbeiter produktiver sind – und was sie dafür brauchen.

Beim siebten Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) gingen wir der Frage nach, was Menschen im Job glücklich macht und wie sich das auswirkt. Rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten am 14. November in einem Hörsaal der Arbeiterkammer Wien der Keynote des Glücksforschers Andrew Oswald, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Warwick.

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Spendenerfolg beim VBEN-Event mit Iris Bohnet

Beim VBEN-Netzwerktreffen im Oktober mit Keynote-Speakerin Iris Bohnet wurden auch Spenden für die MaLisa Stiftung gesammelt. Insgesamt kamen 817,20 Euro zusammen.

vben_bohnet_buecher2Gleich in zweifacher Hinsicht erfolgreich war das letzte Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) im Oktober in Wien. Zum einen zeigte sich das Publikum begeistert vom Vortrag der Schweizer Verhaltensökonomin Iris Bohnet. Sie erklärte sehr anschaulich, wie wir Erkenntnisse aus der verhaltensökonomischen Forschung nutzen können, um Chancengleichheit herzustellen.

Zu anderen wurden im Rahmen der Veranstaltung auch Spenden für die deutsche MaLisa Stiftung von Schauspielerin Maria Furtwängler und Musikerin Elisabeth Furtwängler gesammelt. MaLisa setzt sich mit konkreten Initiativen für eine freie und gleichberechtigte Gesellschaft, in der alle Geschlechter ihre Potenziale voll entfalten können, ein.

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Iris Bohnets Keynote bei VBEN in Wien zum Nachschauen

Mit ihrem Vortrag „What works: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann“ war die Verhaltensökonomin und Experimentalforscherin Iris Bohnet am 10. Oktober 2017 zu Gast beim „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) in Wien. Die Schweizerin ist seit 2011 Dekanin der Wirtschaftsfakultät an der berühmten Harvard School in Cambridge, Massachusetts, forscht und publiziert unter anderem zu Themen wie Entscheidungs- und Verhandlungstheorie sowie Geschlechtergleichstellung.

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Iris Bohnet zu Gast in Wien: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann

Wie können wir die Erkenntnisse aus der verhaltensökonomischen Forschung nutzen, um Chancengleichheit herzustellen? Das erläuterte die Schweizer Verhaltensökonomin Iris Bohnet anschaulich bei ihrer Keynote in Wien auf Einladung des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN).

Ist ein attraktiver Mensch leistungsfähiger? Ist eine Bewerberin oder ein Bewerber besser für einen Job geeignet, weil sie oder er ein ähnliches Hobby betreibt wie ich? Ist ein Mann der geeignetere Kandidat, weil ich ihm eine Führungsrolle auf Grund seines Geschlechts eher zutraue als einer Frau? Die Antwort auf solche Fragen muss natürlich immer „Nein“ lauten, dennoch fließen wie überall im Leben auch in Bewerbungs- und Beförderungsprozessen irrationale Faktoren wie Aussehen, Sympathie und Vorurteile mit ein. Denn Menschen entscheiden nicht nur mit dem Kopf, sondern genauso mit dem Bauch, wie die verhaltensökonomische Forschung zeigt, und vorherrschende Muster lassen uns die Welt auf eine ganz bestimmte Weise betrachten. All das wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus.

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Vienna Behavioral Economics Network: „The Power of Nudges – Einsatz & Grenzen sanfter Stupser“

Seit Richard Thalers und Cass Sunsteins Buch “Nudge” sind die kleinen Stupser, die das Verhalten von Menschen in gewünschte Richtungen lenken können, ein grosses Thema für viele politische Entscheidungsträger: Sunstein berät Barack Obama, Thaler arbeitete für öffentliche Auftraggeber in Dänemark, Frankreich und Grossbritannien, wo der ehemalige Premier David Cameron 2010 ein “Behavioral Insights Team” eingerichtet hat.

Am 5. Dezember diskutieren wir nun den Einsatz und die Grenzen der sanften Stubser – wie immer mit hochkarätigen Gästen: Jean-Robert Tyran (Universität Wien) spricht über „Von der Wissenschaft zur Praxis: Möglichkeiten und Grenzen der Verhaltensökonomik” und Gerhard Fehr (FehrAdvice & Partners) spricht zum Thema “Verhaltensökonomie ist nicht Nudging – aber Nudging ist Verhaltensökonomie. The Power of Nudges – Einsatz und Grenzen sanfter Stupser”.

Behavioral Economics: The Power of Nudges – Einsatz & Grenzen sanfter Stupser

Wann: Montag, 5. Dezember 2016

Wo: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien

Weitere Infos und Anmeldung: Veranstaltungswebseite – Behavioral Economics: The Power of Nudges – Einsatz & Grenzen sanfter Stupser

Save the Date: Das erste Vienna Behavioral Economics Network am 7. September!

Politik ist häufig von Ideologie geprägt. Auch wenn die Absichten hinter politischen Interventionen oder Gesetzen gut sind, in den seltensten Fällen werden vor der Umsetzung die tatsächlichen Wirkungen – und vor allem – Nebenwirkungen auf Basis empirischer Daten diskutiert. Das jeweilige Weltbild bestimmt die Argumente und damit die Diskussion.

Wie es anders geht und wie in der Politik auf Basis experimenteller Daten bessere Entscheidungen getroffen werden können, diskutieren wir mit hochkarätigen Referenten beim ersten Treffen des Vienna Behavioral Economics Network (VBEN). Die beiden Verhaltensökonomen John List (University of Chicago) und Jean-Robert Tyran (Universität Wien) sprechen über das grosse Potenzial von Feldexperimenten für eine evidenzbasierte Politik.

Behavioral Economics: Field Experiments as a Revolution in Economics & Politics

Wann: 7. September 2016, ab 18:30 Uhr

Wo: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien

Alle Infos finden sich auch auf unserer Veranstaltungswebseite.