Archiv für den Autor: Corinna Fehr

Über Corinna Fehr

Die Projektmanagerin

Wien - VBEN | Andrew Oswald: Happiness and Work

Was Mitarbeiter glücklich macht – Andrew Oswalds Keynote „Happiness and Work“ beim VBEN-Treffen

Beim VBEN-Netzwerktreffen im November sprach der Glücksforscher Andrew Oswald darüber, warum glückliche Mitarbeiter produktiver sind – und was sie dafür brauchen.

Beim siebten Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) gingen wir der Frage nach, was Menschen im Job glücklich macht und wie sich das auswirkt. Rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten am 14. November in einem Hörsaal der Arbeiterkammer Wien der Keynote des Glücksforschers Andrew Oswald, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Warwick.

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„Fehr mal drei“ im Forbes Magazin

Meine beiden Brüder Ernst und Gerhard Fehr und mich eint nicht nur unser Elternhaus, sondern auch ein ganz großes Thema: die Verhaltensökonomie. Dazu gaben wir dem Forbes Magazin ein gemeinsames Interview.

fehrmaldrei 1154 _ c FORBES David Višnjić„Fehr mal drei“ lautet der Titel des Interviews im Forbes Magazin, für das der Journalist Klaus Fiala meine beiden Brüder Ernst und Gerhard und mich zum Gespräch bat. Für uns war es eine tolle Gelegenheit, zu Dritt über unser großes gemeinsames Thema, die Verhaltensökonomie, zu sprechen.

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Spendenerfolg beim VBEN-Event mit Iris Bohnet

Beim VBEN-Netzwerktreffen im Oktober mit Keynote-Speakerin Iris Bohnet wurden auch Spenden für die MaLisa Stiftung gesammelt. Insgesamt kamen 817,20 Euro zusammen.

vben_bohnet_buecher2Gleich in zweifacher Hinsicht erfolgreich war das letzte Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) im Oktober in Wien. Zum einen zeigte sich das Publikum begeistert vom Vortrag der Schweizer Verhaltensökonomin Iris Bohnet. Sie erklärte sehr anschaulich, wie wir Erkenntnisse aus der verhaltensökonomischen Forschung nutzen können, um Chancengleichheit herzustellen.

Zu anderen wurden im Rahmen der Veranstaltung auch Spenden für die deutsche MaLisa Stiftung von Schauspielerin Maria Furtwängler und Musikerin Elisabeth Furtwängler gesammelt. MaLisa setzt sich mit konkreten Initiativen für eine freie und gleichberechtigte Gesellschaft, in der alle Geschlechter ihre Potenziale voll entfalten können, ein.

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Iris Bohnets Keynote bei VBEN in Wien zum Nachschauen

Mit ihrem Vortrag „What works: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann“ war die Verhaltensökonomin und Experimentalforscherin Iris Bohnet am 10. Oktober 2017 zu Gast beim „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) in Wien. Die Schweizerin ist seit 2011 Dekanin der Wirtschaftsfakultät an der berühmten Harvard School in Cambridge, Massachusetts, forscht und publiziert unter anderem zu Themen wie Entscheidungs- und Verhandlungstheorie sowie Geschlechtergleichstellung.

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Iris Bohnet zu Gast in Wien: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann

Wie können wir die Erkenntnisse aus der verhaltensökonomischen Forschung nutzen, um Chancengleichheit herzustellen? Das erläuterte die Schweizer Verhaltensökonomin Iris Bohnet anschaulich bei ihrer Keynote in Wien auf Einladung des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN).

Ist ein attraktiver Mensch leistungsfähiger? Ist eine Bewerberin oder ein Bewerber besser für einen Job geeignet, weil sie oder er ein ähnliches Hobby betreibt wie ich? Ist ein Mann der geeignetere Kandidat, weil ich ihm eine Führungsrolle auf Grund seines Geschlechts eher zutraue als einer Frau? Die Antwort auf solche Fragen muss natürlich immer „Nein“ lauten, dennoch fließen wie überall im Leben auch in Bewerbungs- und Beförderungsprozessen irrationale Faktoren wie Aussehen, Sympathie und Vorurteile mit ein. Denn Menschen entscheiden nicht nur mit dem Kopf, sondern genauso mit dem Bauch, wie die verhaltensökonomische Forschung zeigt, und vorherrschende Muster lassen uns die Welt auf eine ganz bestimmte Weise betrachten. All das wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus.

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Kooperation steht immer über dem Konflikt

Wir Menschen setzen stärker auf Kooperationen als auf Konflikte, denn sie sichern nicht zuletzt unser Überleben. Damit Kooperationen funktionieren können, braucht es aber als Basis strenge soziale und kulturelle Normen und auch Sanktionen für nicht-kooperatives Verhalten.

In seiner Keynote beim Europäischen Forum Alpbach sprach mein Bruder, der Vorarlberger Ökonom Ernst Fehr, der an der Universität Zürich Mikroökonomik und Experimentelle Wirtschaftsforschung lehrt, über Konflikt und Kooperation in Gesellschaft, Wirtschaft und Staaten.

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Wie groß ist Ihr Blind Spot?

Wer seinen Blind Spot kennt, kann ihn verkleinern und dadurch die Qualität seiner Entscheidungen maßgeblich verbessern. Haben Sie schon einmal überlegt, wie groß Ihr persönlicher Blind Spot ist?

Jeder Mensch, jedes Unternehmen und jede Organisation hat einen Blind Spot, einen „blinden Fleck“, der rationale Entscheidungen verhindert. Denn Blind Spots bewirken, dass wir Dinge nicht so sehen, wie sie sind, daher von falschen Voraussetzungen ausgehen und entsprechend handeln. In der Folge leidet die Qualität unserer Entscheidungen und das hat für Unternehmen oder Organisation genauso Auswirkungen wie auf das Individuum im privaten und beruflichen Bereich.

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Eröffnung Wirtschaftsgespräche Europäisches Forum Alpbach 2017

Foto: Markus Prantl

Foto: Markus Prantl

Franz Fischler, Präsident Europäisches Forum Alpach, Corinna Fehr, Ernst Fehr und Gerhard Fehr bei der Eröffnung der Wirtschaftsgespräche zum Europäischen Forum Alpbach 2017
mit der Keynote von Ernst Fehr und Alex Pentland zum Thema „Konflikt oder Kooperation“

Der US-Präsident und sein Blind Spot

Auch als Gastkommentar erschienen in „Die Presse“ vom 29. August 2017

Weshalb Donald Trump laufend falsche Entscheidungen trifft, erklärt die Verhaltensökonomie mit seinem großen Blind Spot, der den Blick auf die Fakten verstellt. Eine Lösung wäre Mediation, doch die ist auf institutioneller Ebene nicht vorgesehen und beruht zudem auf Freiwilligkeit.

c Xaver Klaussner / Fotolia.com

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Donald Trump hat es nicht leicht und die Welt hat es nicht leicht mit Donald Trump. Mit vielen seiner Aussagen und Taten sorgte der US-Präsident bereits vor seiner Wahl für kollektives Kopfschütteln, fast ein Jahr später machen sich die Auswirkungen drastisch bemerkbar: Skandale, Eklats, Überwerfungen mit Mitarbeitern ebenso wie mit anderen Staatsschefs und viele falsche Entscheidungen prägen seine bisherige Amtszeit. All das sorgte dafür, dass das Land weitgehend unbeweglich geworden ist. Laut Umfragen liegt die Akzeptanz von Trump inzwischen bei nur noch 37 Prozent, selbst bei seinen Wählern ist sie auf 61 Prozent gesunken. Auch frühere US-Präsidenten bezogen bereits öffentlich Stellung gegen ihn und in den Medien wird offen über ein Impeachement-Verfahren nachgedacht. Sollte dieser Fall eintreten, wäre der Republikaner erst der vierte Präsident, dem eine Amtsenthebung droht.

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