Archiv für den Autor: Corinna Fehr

Über Corinna Fehr

Die Projektmanagerin

Nachschau: Gerhard Fehr und Martin Kocher bei VBEN über „Sucht, Verlangen, Freiheit“

Wie viel Regulierung braucht eine Gesellschaft? Über die schwierige Balance zwischen individueller Freiheit und regulativen Eingriffen referierten Gerhard Fehr (CEO und Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners) und Martin Kocher (Leiter des Instituts für Höhere Studien IHS) beim Juni-Treffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN). Vor allem das stark polarisierende Thema Rauchen stand im Fokus der von Esther Mitterstieler (News) moderierten Veranstaltung „Sucht, Verlangen, Freiheit“, die es hier nun auch zum Nachschauen gibt.

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VBEN | tbd

Wie viel Regulierung braucht die Gesellschaft? Gerhard Fehr und Martin Kocher bei VBEN über „Sucht, Verlangen und Freiheit“

Bedeutet es wirklich Freiheit, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort eine Zigarette anzünden zu dürfen? Oder macht es uns im Gegenteil nicht erst recht unfrei, wenn wir unserem Verlangen relativ einfach nachgeben können? Das in Österreich spätestens seit dem Kippen des allgemeinen Rauchverbots in der Gastronomie wieder sehr heiß diskutierte Thema Rauchen stand im Mittelpunkt des letzten Treffens des „Vienna Behavioral Economics Network“ am 5. Juni 2018 im Haus der Industrie am Wiener Schwarzenbergplatz.

Unter dem Titel „Sucht, Verlangen und Freiheit“ stellten Martin Kocher (Leiter des Instituts für Höhere Studien IHS) und Gerhard Fehr (CEO und Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners) vor allem die schwierige Balance zwischen individueller Freiheit und regulativer Eingriffe, mit denen die Folgekosten des Rauchens minimiert werden sollen, in den Mittelpunkt der von NEWS-Chefredakteurin Esther Mitterstieler moderierten VBEN-Diskussion.

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Nachschau: Bertil Tungodden über Fairness

Darüber, was Menschen als fair oder unfair empfinden und was das für einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat bedeutet, sprach der norwegische Verhaltensökonom Bertil Tungodden am 25. April 2018 in Wien. Das „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) hatte den Wissenschafter eingeladen, dem Publikum in seiner Keynote seine Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld zu präsentieren. Eine Einladung, der der Professor an der Norwegian School of Economics und Co-Direktor der Forschungsgruppe „The Choice Lab“ sehr gerne nachkam.

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Speaker Bertil Tungodden

Fairness im Fokus: Bertil Tungodden war zu Gast beim VBEN

Was empfinden Menschen als fair oder unfair und welche Bedeutung hat das für einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat? Der norwegische Verhaltensökonom Bertil Tungodden forscht intensiv zu Fairness und ihren Auswirkungen, unter anderem mit seinem Centre of Excellence FAIR (Centre for Experimental Research on Fairness, Inequality and Rationality).

Am 25. April war Bertil Tungodden mit seiner Keynote „Fairness, Responsibility, and the Welfare State“ Speaker beim ersten diesjährigen Netzwerktreffen des Vienna Behavioral Economics Network (VBEN). Als „einen der interessantesten Leute auf diesem Gebiet“ stellte ihn Jean Robert Tyran, Vizerektor der Universität Wien, in seiner Begrüßung vor. Er bewundere die große Leidenschaft, mit welcher sich dieser der Thematik sowohl mit Laborexperimenten als auch mit Feldforschung widme und dabei immer noch mehr herausfinden wolle.

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Wie man Menschen motiviert – und wie nicht

In seiner Keynote bei der Academy of Behavioral Economics 2018 am GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) in Kooperation mit FehrAdvice & Partners am 25. Jänner in Zürich zeigte der Verhaltensökonom Dan Ariely mit drei Beispielen, wie Menschen sich zu besseren Entscheidungen motivieren lassen.

So stellte Ariely die von ihm entwickelte, mit einer App gekoppelte Waage „Shapa“ vor, die das Gewicht in Spektren anzeigt. Das und indem das Feedback nicht täglich, sondern über einen längeren Zeitraum passiert, wirkt sich laut Studien positiv auf das Wohlbefinden und eben auf das Gewicht der Probanden aus – nach dem Motto „ Wenn nichts Schlimmes passiert, sind das gute News.“ Mehr über „Shapa“ gibt es hier.

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Nicht Übung, sondern Experimente machen den Meister

Wer in der Businesswelt zu neuen Lösungen kommen, muss eine Struktur schaffen, in der Experimentieren zur Norm wird, sagte Gerhard Fehr von FehrAdvice & Partners bei der Academy of Behavioral Economics am Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) im Jänner 2018. Während das vor allem für die großen Player und Digital Onlys längst Standard ist, ortet er bei den meisten Unternehmen viel Aufholbedarf.

Ein Plädoyer für eine neue Experimentierkultur hielt Gerhard Fehr, CEO von FehrAdvice & Partners, beim Symposium bei der Academy of Behavioral Economics 2018 am GDI (Gottlieb Duttweiler Institute) Ende Jänner. Unternehmen, die erfolgreich mit Digitalisierung umgehen, würden außerordentlich viele Experimente durchführen, vor allem die großen Player und Digital Onlys. Spitzenreiter ist Facebook mit mehr als 100.000 Experimenten jährlich – sogar noch weit vor Google oder P&G mit jeweils 7.000 Experimenten.

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Feedback in einer digitalen Welt

Sobald wir soziale Normen mit gezieltem normativen Feedback koppeln, kurbeln wir das kooperative Verhalten an, sagte der Verhaltensökonom Ernst Fehr bei der Academy of Behavioral Economics 2018, welche vom Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in Kooperation mit FehrAdvice & Partners Ende Jänner ausgerichtet wurde. Die Digitalisierung bietet dafür ganz neue Chancen.

Nach dem Meeting bleiben wieder einmal Kaffeehäferln und Essensreste am Tisch zurück? Für den Papierstau im Drucker fühlt sich wie so oft niemand verantwortlich? Beim Lösen der Teamaufgabe lehnen sich die üblichen Verdächtigen zurück und lassen andere arbeiten? Unkooperatives Verhalten ist nicht nur ärgerlich, sondern schadet allen und kann sogar die Reputation eines Unternehmens gefährden.

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Wien - VBEN | Andrew Oswald: Happiness and Work

Was Mitarbeiter glücklich macht – Andrew Oswalds Keynote „Happiness and Work“ beim VBEN-Treffen

Beim VBEN-Netzwerktreffen im November sprach der Glücksforscher Andrew Oswald darüber, warum glückliche Mitarbeiter produktiver sind – und was sie dafür brauchen.

Beim siebten Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) gingen wir der Frage nach, was Menschen im Job glücklich macht und wie sich das auswirkt. Rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten am 14. November in einem Hörsaal der Arbeiterkammer Wien der Keynote des Glücksforschers Andrew Oswald, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Warwick.

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„Fehr mal drei“ im Forbes Magazin

Meine beiden Brüder Ernst und Gerhard Fehr und mich eint nicht nur unser Elternhaus, sondern auch ein ganz großes Thema: die Verhaltensökonomie. Dazu gaben wir dem Forbes Magazin ein gemeinsames Interview.

fehrmaldrei 1154 _ c FORBES David Višnjić„Fehr mal drei“ lautet der Titel des Interviews im Forbes Magazin, für das der Journalist Klaus Fiala meine beiden Brüder Ernst und Gerhard und mich zum Gespräch bat. Für uns war es eine tolle Gelegenheit, zu Dritt über unser großes gemeinsames Thema, die Verhaltensökonomie, zu sprechen.

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Spendenerfolg beim VBEN-Event mit Iris Bohnet

Beim VBEN-Netzwerktreffen im Oktober mit Keynote-Speakerin Iris Bohnet wurden auch Spenden für die MaLisa Stiftung gesammelt. Insgesamt kamen 817,20 Euro zusammen.

vben_bohnet_buecher2Gleich in zweifacher Hinsicht erfolgreich war das letzte Netzwerktreffen des „Vienna Behavioral Economics Network“ (VBEN) im Oktober in Wien. Zum einen zeigte sich das Publikum begeistert vom Vortrag der Schweizer Verhaltensökonomin Iris Bohnet. Sie erklärte sehr anschaulich, wie wir Erkenntnisse aus der verhaltensökonomischen Forschung nutzen können, um Chancengleichheit herzustellen.

Zu anderen wurden im Rahmen der Veranstaltung auch Spenden für die deutsche MaLisa Stiftung von Schauspielerin Maria Furtwängler und Musikerin Elisabeth Furtwängler gesammelt. MaLisa setzt sich mit konkreten Initiativen für eine freie und gleichberechtigte Gesellschaft, in der alle Geschlechter ihre Potenziale voll entfalten können, ein.

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