Archiv für den Monat: März 2011

Workshop PE/OE in Projektstrukturen

Ich bereite mich derzeit auf meine IPMA-Zertifizierung als Projektmanagerin vor.

Dazu leiste ich mir die Vorbereitungsseminare bei Roland Gareis Consulting (RGC). Obwohl PM eine eigentlich sehr trockene Materie ist, werden die Inhalte von Stefan Fiedler sehr lebendig, kurzweilig und interessant aufbereitet.

Im Zuge meiner Vorbereitungen durfte ich nun  letzte Woche bei RGC an zwei kostenlosen Analyse Workshops  zu den Themen Maturity von Projektpersonal und Projektmanagement-Maturity von Unternehmen teilnehmen. Auch hier konnte ich mir an beiden Tagen wieder sehr wertvolle Inhalte mitnehmen. Ebenfalls war es durch die sehr heterogene Zusammensetzung der Teilnehmerinnen interessant zu hören wie Projektmanagement (PM)  in anderen Unternehmen gelebt wird.

Im ersten Wirkshop ging es um die Frage, wie ich im Unternehmen oder einem Team feststellen kann, ob die einzelnen Personen PM-fit sind.

Im zweiten Workshop haben wir uns die „Reife des Unternehmens“ in Hinblick auf Projektmanagement (PM) angesehen.

Für beide Betrachtungsweisen hat die Roland Gareis Consulting ein eigenes Modell entwickelt. Ebenfalls hat Stefan Fiedler einen strukturierten und umfangreichen Fragebogen vorgestellt, der für (Self-) Assesments verwendet werden kann.

Mich interessierte schon seit längerem die Frage, wie kleine Unternehmen (ab 10 Mitarbeitern)  in ihrer Organisationsentwicklung PM zur Weiterentwicklung verwenden können.

Hier habe ich gelernt, dass dort, wo es in Unternehmen Projekte gibt oder anders ausgedrückt, das Geschäft tatsächlich in Projektform abgewickelt wird, machen die PM-Methoden Sinn. Aber eben nicht nur für die Pojektabwicklung selbst, sondern eben auch für die Managementprozesse (z.B. Reporting) In dem Zusammenhang habe ich auch die project score card (in Anlehnung an die Balance Score Card) kennen gelernt.

Das klingt im ersten Schritt logisch. Für mich blieb dann aber immer noch die Frage offen, warum kleine Unternehmen das tun sollten? Hier konnte ich aus der Diskussion mitnehmen, dass ich mit dem PM-Ansatz ein „Mehr“ an Management in meine Organisation bringe und somit ein Mehr an Führung und ein Mehr an notwendiger Personalentwicklung. Dadurch kann das Unternehmen, wenn das alles tatsächlich angewandt und gelebt wird und einem „höheren Reifegrad“ erreichen.

Das klingt für mich logisch. Für die Machbarkeit braucht es natürlich immer den Willen und die Personen die das „treiben“.

Jedenfalls haben mir beide Workshops wirklich viel Spaß gemacht!